Führungsrolle im Feld unterschiedlicher Erwartungen
Inhalte
Es gibt kaum eine Organisation, in der sich Führungskräfte nicht mit Innovations- und Anpassungsprozessen selbst konfrontieren müssen.
Das Thema Führung differenziert sich als komplexe Dienstleistungsfunktion innerhalb eines sozialen Systems heraus und legitimiert sich nicht mehr wie früher durch die Position und Rang innerhalb der Hierarchie. Sie muss sich in Zukunft immer mehr am Beitrag zum Wertschöpfungsprozess der führenden Organisationseinheit legitimieren, Führung wird immer mehr an ihrem Beitrag zum Erfolg der Organisationseinheit gemessen. Das heißt für die Führungskräfte und die Mitglieder der Organisationseinheit, dass es zusätzlich zur inhaltlichen Auseinandersetzung, verstärkt Kommunikations- und Prozessoptimierung geben muss.
Fragen, die sich in Führungsprozessen ergeben, sind: Besteht Wunsch nach Veränderung oder Innovation?
Und wenn ja: mit welcher Absicht, wie steht es um das Potenzial und die Notwendigkeit?
Wie gestalte ich meine Führungsrolle, um den unterschiedlichen Erwartungen zu entsprechen?
Welche Tätigkeiten gehören zu der Leitungsfunktion, um wirksam und eindeutig die Führung zu ermöglichen?
Der erste Schritt braucht eine feste Grundlage. In diesem Seminar geht es hauptsächlich um das Spannungsfeld persönlicher Führungsmuster zu den aktuellen Erwartungen des Unternehmens. Das Seminar bietet individuelle Bestandsaufnahmen der TeilnehmerInnen und Impulse zur Weiterentwicklung.
Konkret geht es um:
- Führungsrolle und Leitungsfunktion
- Rollenerwartungen und -enttäuschungen
- Umgang mit widersprüchlichen Anforderungen
- Widerstandsarbeit im Führungsprozess
Ziele
Als Führungskraft sich selbst und die eigene Organisation zum Thema machen und Perspektiven zur Prozesssteuerung in widersprüchlichen Situationen entwickeln
Methoden
Schwerpunkt des methodischen Vorgehens ist die kollegiale Reflexion anhand der eigenen Praxis. Methodische Hilfen und Theorie werden erweiternd angeboten.

