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TOPS-Tage Berlin

Wer wird aufgenommen, wer gehört dazu, wer fällt raus oder wird ausgeschlossen? Gruppen und Organisationen entwickeln Unterscheidungsmerkmale und bestimmen wer passt, wer nicht und wer nur ein bisschen. Was als "passend" gilt, entzieht sich zu guten Teilen der bewussten Steuerung. Das macht es schwer, die viel beschworene Unterschiedlichkeit in der Arbeitswelt zu realisieren. Drinnen zählen "Stallgeruch" und "Chemie", denn die Ähnlichkeit verspricht Harmonie und Zusammenhalt. Das "Andere", das Ungleiche wird gerne nach Außen transportiert oder auf die projiziert, von denen man sich abgrenzt. Der Umgang mit den "Anderen" ist anstrengend.

Der neue Chef im lange bestehenden Team, die einzige Frau im Männergremium, die Mitarbeiterin, die den Leiter kritisiert, der neue Kollege aus dem fernen Land, der störende Schüler ... sie passen nicht ins Bild, sie halten sich nicht an die (ungeschriebenen) Regeln, sind schwer zu verstehen ...

Wie können wir Zugangs- und Ausschlussprozesse in Gruppen und Organisationen auf eine Weise verstehen, die den Blick über die beteiligten Personen und ihre Merkmale hinaus auf die sozialen Systeme selbst richtet? Welche Erfahrungen machen Menschen, denen der "richtige" Habitus fehlt? Wie können wir sie erkennen, um dann auch itervenieren zu können - sei es als Coach, als Führungskraft oder Change Manager, der Prozesse in einer Organisation aufnahmebereiter gestalten soll?

Termine und Ort

2. – 4. März 2018 in Berlin Wannsee

Seminarfolder: TOPS Tage 2018

Anmeldung und weitere Informationen: TOPS Tage 2018